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Fachkräftemangel – Wie borntocreate das Problem für sich löst

Verfasser M. Felter
Vom 03.01.2024
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Der allseits beklagte Fachkräftemangel betrifft laut Zahlen auch den Marketingbereich. Bei einer Studie von New Work SE aus dem Jahr 2023 gaben 57 Prozent der befragten Personalverantwortlichen in Deutschland an, dass Stellen im Marketingbereich ihres Unternehmen unbesetzt sind, wobei 76 Prozent der Meinung waren, dass sich die Lage weiter verschärfen wird.

 

borntocreate steuert diesem Trend schon seit Jahren entgegen und ist so von dieser Krise nur marginal betroffen. Um dies zu erreichen, warf borntocreate – wie in allen anderen Bereichen auch – zuallererst einen Blick auf die Daten.

Laut einer Studie von Randstad Deutschland aus dem Jahr 2023 gehen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis 35 Jahre, also Millennials und GenZ, bei ihrer Jobwahl inzwischen ganz gezielt vor. Sie legen großen Wert auf Flexibilität und möchten selbst entscheiden, wann und wo sie arbeiten. Sie wünschen sich eine ausgeglichene Work-Life-Balance, ohne ständig erreichbar sein zu müssen. Außerdem möchten sie sich mit ihrer Arbeit identifizieren und in ihrem Job wachsen.

Eine Studie von Deloitte aus dem Jahr 2021 ergab zudem, dass diese Generationen Wert auf empathische und verständnisvolle Kollegen und Vorgesetzte legen und für Unternehmen arbeiten wollen, die innovativ sind und neue Ideen entwickeln.

Schließlich macht eine Studie der Boston Consulting Group aus dem Jahr 2022 deutlich, dass Millennials und GenZ sich hinsichtlich Lohn, Karrierechancen und Arbeitsbedingungen häufiger miteinander vergleichen als vorherige Generationen.

 

Diese Entwicklungen kommen nicht von ungefähr. Millennials und GenZ sind die ersten Generationen, die mit Internet und Social Meda aufgewachsen sind. Sie sind daran gewöhnt, Inhalte, Produkte und Dienstleistungen von überall aus schnell und einfach zu erhalten und über Social Media täglich unendlich viele Lebensentwürfe präsentiert zu bekommen – ob realistisch oder nicht. Dadurch steigen die Ansprüche an das eigene Leben, und der demografische Wandel spielt ihnen dabei in die Karten: Unternehmen müssen um immer weniger und gleichzeitig um immer anspruchsvollere Arbeitnehmer konkurrieren.

Ohne jede Wertung dieser Entwicklungen resultiert daraus, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr und mehr die Rolle von Kunden einnehmen, für die Unternehmen ein entsprechendes Angebot schaffen müssen – das dann entsprechend beworben wird.

 

Wie bei jedem anderen Produkt steht am Anfang eine fundierte Positionierung. Was bietet das Unternehmen und an wen richtet es sich? Im Fall von borntocreate wurde das Angebot auf die Bedürfnisse von Millennials und GenZ ausgerichtet. Flexible Arbeitszeit, 35-Stunden-Woche, Remote-Arbeit mit freiwilliger Anwesenheit im Büro, freie Technikwahl, Team-Events, 30 Urlaubstage plus ein freier Tag am Geburtstag, ein Büro mit Wohnzimmeratmosphäre und viele weitere Benefits können sich im Vergleich mit anderen Unternehmen mehr als sehen lassen. Mit einem zielgruppengerechten Employer-Branding ist borntocreate folgerichtig dort präsent, wo sich die Zielgruppe aufhält: auf Social Media.

 

Aber auch das Qualifikationsproblem löst borntocreate selbst. Die Türen stehen beispielsweise auch für Abiturientinnen und Abiturienten ohne Ausbildung oder Studium offen, die sich im Kreativ- oder Developmentbereich verwirklichen möchten und Talent mitbringen. Diese erhalten ein einjähriges bezahltes Traineeship, in dem sie sich die nötigen Kenntnisse mit Unterstützung der Senior Art Directors und Developers aneignen und von Anfang an in Kundenprojekte eingebunden werden. Nach Ablauf des Jahres verfügen die Trainees gewöhnlich über einen Kenntnisstand mit Praxiserfahrung, der dem eines abgeschlossenen Studiums im entsprechenden Bereich haushoch überlegen ist. Im Anschluss winkt ein fester Arbeitsvertrag mit angemessener Bezahlung. So entsteht eine Win-Win-Situation, bei der Schulabgänger sich ein langjähriges Studium sparen und sofort Geld verdienen, während borntocreate sich genau passende Talente für den eigenen Bedarf heranzüchtet.

 

Doch wie wirkt sich die Strategie aus freiheitlicher Arbeitskultur und Inhouse-Weiterbildung auf den Output aus? Dank straff definierter Prozesse und eines gut strukturierten Projekt- und Qualitätsmanagements sind die Erfahrungen von borntocreate durchweg positiv. Durch die entspannte Arbeitsatmosphäre wachsen der Zusammenhalt, die Motivation und die Bereitschaft, zum Großen und Ganzen beizutragen. Das bekommen auch die Kunden zu spüren: in der Form der Kommunikation und in der Qualität des Outputs.

 

Diese langjährige Strategie hat sich mit der Zeit zum Selbstläufer entwickelt. Denn zufriedene Mitarbeiter und Kunden sorgen auch beim Employer-Branding für mehr Reichweite und Conversions.